„Ein Design für alle – Inklusion“¹ ist das Leitthema des  20. IP-Building Forums 2021

„Wenn alle Menschen dabei sein können, ist es normal, verschieden zu sein.“

Das Konzept der Inklusion geht davon aus, dass alle Menschen verschieden sind und daher unterschiedliche Bedürfnisse haben. „Ein Design für alle“ hat den Anspruch, Dinge so zu entwerfen und gestalten, dass sie möglichst allen gerecht werden, das heißt, von allen Menschen genutzt werden können – unabhängig von ihrem Alter oder ihrer Größe, ihrem Geschlecht, Bildungsniveau, Gesundheitszustand und dem Vorhandensein von körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Ein so durchdachtes Design macht Dinge für alle Menschen leicht zugänglich und verständlich, dabei flexibel nutzbar oder anpassbar.

Alltagsgegenstände haben manchmal schon so ein „Design für alle“, zum Bespiel sind Lichtschalter heute größer und leichter zu bedienen als früher. Rampen sind hilfreich für Menschen mit Rollstühlen, Kinderwagen oder Gehhilfen, aber auch sicherer für kleine Kinder.

„Und alle haben etwas davon.“

„Ein Design für alle“ richtet den Blick von Anfang an darauf, wie vielen Menschen es nutzt oder das Leben einfacher macht. Manchmal fällt bei Produkten, die ursprünglich für bestimmte Gruppen entwickelt wurden, ein Zusatznutzen auf. So werden Einkaufswagen für Kinder auch gerne von Kund*innen genutzt, die nur wenig einkaufen wollen, oder von Senior*innen, die keinen schweren Wagen schieben möchten. Vielfalt im Design (große und kleine Wägen und außerdem Körbe) hilft, vielen verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden. Im besten Falle schafft das sogar ein Gefühl der Gemeinschaft, wenn z. B. Groß und Klein die gleichen Dinge nutzen. „Ein Design für alle“ stigmatisiert nicht Gruppen „mit besonderen Bedürfnissen“, sondern sucht smarte, innovative Lösungen für alle.

Uns geht es um diese neue Blickweise. Halten Sie mit uns Ausschau nach Dingen und Visionen, die allen das Leben leichter und schöner machen!

Wir bitten Sie um Vorschläge, Hinweise und Anmeldungen zu und von relevanten

1. Vortragenden
2. Aussteller*innen
3. Innovativen Einzelkämpfer*innen
4. Institutionen, Verbänden und Vereinen
5. Produkten und Dienstleistungen im Bauumfeld, mit und im Design für Alle
6. Best-Practice-Beispiele der gebauten Umwelt und in Immobilien, mit und im Design für Alle
7. Stiftungen und anderen Organisationen, Unternehmen oder Personen, die diesen Bereich fördern oder in ihn investieren

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge und Hinweise an unsere Projektleiterin
Sabine Budnick
,
E-Mail : Sabine.Budnick@IP-Building.de

Danke, wir freuen uns, auch im Namen der bereits angemeldeten Teilnehmenden und Akteure, über Ihren Beitrag, Ihre Teilnahme, Vorschläge und Hinweise!

Sabine Budnick – Projektleiterin – 20. IP-Building Forum 2021

¹ Inklusion gem. Definition der Aktion Mensch – Auszug

Inklusion – Was ist das eigentlich? Viele Menschen haben den Begriff schon gehört. Aber was genau steckt dahinter?
Und was bedeutet Inklusion für jeden von uns persönlich?

Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Egal wie du aussiehst, welche Sprache du sprichst oder ob du eine Behinderung hast. Jeder kann mitmachen. Zum Beispiel: Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen in der Schule. Wenn jeder Mensch überall dabei sein kann, am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit: Das ist Inklusion.

Gemeinsam verschieden sein

Wenn alle Menschen dabei sein können, ist es normal, verschieden zu sein. Und alle haben etwas davon: Wenn es zum Beispiel weniger Treppen gibt, können Menschen mit Kinderwagen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung viel besser dabei sein. In einer inklusiven Welt sind alle Menschen offen für andere Ideen. Wenn du etwas nicht kennst, ist das nicht besser oder schlechter. Es ist normal! Jeder Mensch soll so akzeptiert werden, wie er oder sie ist.
Quelle Text und Beitragsgrafik :
https://www.aktion-mensch.de/dafuer-stehen-wir/was-ist-inklusion.html

 

 

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